Jacques Forestier
Chamber Music Festival, Junior
Der kanadische Geiger Jacques Forestier wurde von The Violin Channel als „ein Poet mit emotionaler Reife über sein junges Alter hinaus" bezeichnet und bekam internationale Aufmerksamkeit, als er 2024 im Alter von 19 Jahren den Joseph Joachim-Violinwettbewerb in Hannover gewann. Als „CBC Music Top 30 Under 30" und „Violin Channel Artist" ausgezeichnet, trat Forestier unter anderen bereits mit Orchestern wie dem Edmonton Symphony Orchestra, der NDR Radiophilharmonie, dem Münchener Kammerorchester und der Western Michigan Symphony auf.
Die Saison 2025/26 eröffnete Forestier mit dem Edmonton Symphony Orchestra und dessen neuem Chefdirigenten. In der Saison 2026/27, seiner ersten vollen Konzertsaison, stehen für ihn außerdem Debüts bei den Philharmonikern von Calgary, Bremen, Dresden und Duisburg, den Kammerorchestern Potsdam und Neuss sowie dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, dem NFM Leopoldinum Orchester (Breslau), den Münchner Symphonikern und der Badischen Staatskapelle Karlsruhe an.
Forestier debütiert zudem in bedeutenden Spielstätten und auf Festivals, darunter die Kölner Philharmonie, der Heidelberger Frühling, die Library of Congress (Washington, D. C.), die Musicus Society Hong Kong, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Flagey (Brüssel) und das Ottawa Chamberfest.
Zuletzt trat er unter anderem bei Chamberfest Cleveland und Chamberfest West, dem Perlman Music Program, dem Gstaad Menuhin Festival und dem Victoria Summer Music Festival, bei der Edmonton Chamber Music Society, Music Toronto und Music From Angel Fire auf. Im Sommer 2026 erschien beim Label Warner Classics Forestiers Debütalbum „Song and Dance" mit dem Pianisten Boris Kusnezow, aufgenommen im Teldex Studio Berlin.
Er ist Efrem Zimbalist-Fellow am Curtis Institute of Music in Philadelphia und Student von Shmuel Ashkenasi und Pamela Frank. Er gewann Höchstplatzierungen bei zahlreichen bedeutenden internationalen Wettbewerben, etwa beim Stulberg-, Klein-, Johansen-, OSM-Manulife- und Shean-Wettbewerb.
Forestier dankt der Edmonton Community Foundation und der Anne Burrows Foundation für ihre großzügige Unterstützung seiner künstlerischen Entwicklung. Er spielt eine Violine von G. B. Guadagnini (Parma ca. 1765), eine großzügige Leihgabe der Fritz Behrens-Stiftung, und wird derzeit von der Künstlermanagerin Sonia Simmenauer im Rahmen ihrer Initiative Zukunfts.Musik des Impresariats Simmenauer betreut.
Seit Oktober 2026 studiert Forestier bei Antje Weithaas im Rahmen der Professional Studies an der Kronberg Academy, ermöglicht durch das Bernstein-Patronat.
Mittwochskonzert Jacques Forestier
Mitwirkende
- Jacques Forestier Violine
Programm
Antonín Dvořák (1841–1904)
Terzetto Op. 74 in C Major
- Introduzione: Allegro ma non troppo
- Larghetto
- Scherzo: Vivace - Trio: Poco meno mosso
- Tema con Variazioni
Chris Rogerson (*1988)
Lullaby: no bad dreams
Richard Strauss (1864–1949)
Sonate für Violine und Klavier Es-Dur op. 18
- Allegro, ma non troppo
- Improvisation: Andante Cantabile
- Finale: Andante—Allegro
WEITERE MITWIRKENDE
• Jake Shim, Violine
• Sam Rosenthal, Viola
• Avery Gagliano, Klavier
Im Ticketpreis der Mittwochskonzerte ist ein Getränk am Konzertabend inbegriffen.
Änderungen vorbehalten.