Amira Abouzahra
Die Geigerin Amira Abouzahra gilt als eine der vielversprechendsten jungen Künstlerinnen ihrer Generation. Bereits im Alter von sieben Jahren debütierte sie als Solistin mit dem Mexico State Symphony Orchestra und ist seither in bedeutenden Konzertsälen in Europa, Asien, Nordafrika und Amerika aufgetreten – darunter das Lincoln Center New York, die Berliner Philharmonie, Covent Garden London, die Kairoer Oper und das Royal Opera House Muscat.
Sie musizierte mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Christoph Eschenbach, Vladimir Jurowski und Gábor Takács-Nagy sowie mit Künstlern wie István Várdai, András Keller, Kristóf Baráti, Maxim Rysanov, Dmitry Sitkovetsky, Marc Bouchkov und Pablo Barragán. Engagements führten sie u. a. zum Orchestra di Maggio Musicale Fiorentino, zum Royal Philharmonic Concert Orchestra London, zur Ungarischen Nationalphilharmonie, zum ORF Radio-Symphonieorchester Wien, zum Franz Liszt Kammerorchester, zum Tschaikowsky-Symphonieorchester Moskau, zum Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und zur Kremerata Baltica.
Bei internationalen Wettbewerben wurde Amira mehrfach ausgezeichnet, darunter mit ersten Preisen beim Ilona-Fehér-Violinwettbewerb in Budapest, beim Arthur-Grumiaux-Violinwettbewerb in Brüssel und beim Oradea-Wettbewerb. Weitere Auszeichnungen umfassen Preise beim Fritz-Kreisler- und beim Mayseder-Wettbewerb, den Sonderpreis des Franz Liszt Kammerorchesters, die Silbermedaille und den Publikumspreis bei Virtuosos V4+ sowie den Kodály-Preis und den „String Soloist Award“ des ISA Semmering. 2025 wurde ihr zudem der Junior Prima Award, die bedeutendste ungarische Auszeichnung für junge Künstler, verliehen.
Festivalauftritte führten sie u. a. als Streichersolistin zum Verbier Festival, wo sie mit Augustin Dumay, Gábor Takács-Nagy, Guy Braunstein und Midori arbeitete, sowie zu IMS Prussia Cove mit Gerhard Schulz, András Keller, Claudio Martínez-Mehner und Dénes Várjon. Sie nahm zudem an Meisterkursen von Maxim Vengerov, Shlomo Mintz, Boris Garlitsky und Mitgliedern der Wiener Philharmoniker teil.
Höhepunkte der Saison 2025/26 sind Konzerte mit dem Budapest Festival Orchestra unter Iván Fischer, künstlerische Begegnungen mit Neeme Järvi und Gidon Kremer sowie Auftritte beim Verbier Festival.
Amira begann im Alter von vier Jahren in Weinheim bei Alexander Gawrilenko mit dem Geigenunterricht und setzte ihre Ausbildung bei Gábor Homoki und Eszter Haffner fort. Seit 2019 studiert sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in der Klasse von Professor Dora Schwarzberg und absolviert seit 2025 das Professional Studies-Programm an der Kronberg Academy bei Boris Garlitsky und Gidon Kremer. Das Studium wird ermöglicht durch das Jasha Heifetz-Patronat.
Between Worlds - Amira Abouzahra
Mitwirkende
- Amira Abouzahra Violine
Programm
Sergej Prokofjew (1891–1953)
Ouvertüre über hebräische Themen op.34
Sándor Szokolay (1931–2013)
Capriccio für zwei Violinen
Johannes Brahms (1833–1897)
Klarinettenquintett h-Moll op.115
WEITERE MITWIRKENDE
• Oliver Neubauer, Violine
• Mariam Abouzahra, Violine
• Brian Isaacs, Viola
• István Várdai, Violoncello
• Pablo Barragán, Klarinette
• Isa Trotta, Klavier
Im Ticketpreis der Mittwochskonzerte ist ein Getränk am Konzertabend inbegriffen.
Änderungen vorbehalten.
Concerti Brillanti: FEUER, FANTASIE, FOLKLORE
Mitwirkende
- Amira Abouzahra Violine
- Oliver Neubauer Violine
- Brian Isaacs Viola
- Benjamin Kruithof Violoncello
- Württembergisches Kammerorchester Heilbronn
Programm
Fritz Kreisler (1875–1962)
Konzert im Stil von Antonio Vivaldi C-Dur
Carl Maria von Weber (1786–1826)
Andante e Rondo ungarese
Max Bruch (1838–1920)
Kol Nidrei d-Moll op. 47
Astor Piazzolla (1921–1992)
Las cuatro estaciones porteñas
Änderungen vorbehalten